Blutentnahme

Erfahren Sie mehr über Blut als Untersuchungsmedium. Studierende der FH Salzburg des Studiengangs Biomedizinische Analytik haben zusammen mit einem Filmteam im Sommer 2011 einen Lehrfilm zur Blutabnahme erstellt.

Die Blutentnahme ist ein Diagnoseverfahren, bei dem der Arzt dem Untersuchten eine bestimmte Menge Blut abnimmt und im Labor untersuchen lässt. Mithilfe der Blutentnahme kann er so die Zusammensetzung des Blutes überprüfen sowie mögliche Erkrankungen oder Mangelzustände feststellen.

Das Blut setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, die sich in einen festen und einen flüssigen Anteil unterteilen lassen. Den festen Part bilden die Blutzellen, wie zum Beispiel die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der flüssige Anteil heißt Blutplasma, wozu auch die Gerinnungsfaktoren gehören.

Bei der Blutentnahme entnimmt der Arzt dem Untersuchten die benötigte Menge Blut, etwa 30 Milliliter. Er verwendet dabei Röhrchen, die speziell für die Blutentnahme und die anschließende Blutuntersuchung vorgesehen sind. Der Blutverlust durch die Blutentnahme ist nicht gefährlich. Manchmal ist der Einstich etwas schmerzhaft.