Entstehung von Krebs

Alle Organe unseres Körpers setzen sich aus Milliarden von Zellen zusammen. Auch Krebsgeschwülste bestehen aus Zellen. Neue Zellen entstehen regelmässig in den Organen durch Zellteilung und ersetzen alte und beschädigte Zellen. Diese Zellteilung wird vom Organismus streng kontrolliert. Gerät diese Zellteilung ausser Kontrolle, entstehen Tumorzellen. Diese vermehren sich dann weitgehend ungehemmt und es kommt zu Tumoren.

Ein Tumor kann gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein. Gutartige Tumoren sind viel weniger gefährlich als bösartige Tumoren. Nur in seltenen Fällen sind sie lebensgefährlich. Meist können sie entfernt werden und Rezidive (Nachwachsen des Tumors) sind eher selten. Die Zellen eines gutartigen Tumors bleiben an einer Stelle und dringen weder in nahe gelegenes Gewebe ein, noch breiten sie sich im Körper aus, allenfalls brauchen sie viel Platz und verdrängen andere Organe.

Dagegen können bösartige Tumoren (auch Karzinome genannt) lebensgefährlich sein, wenn sie nicht behandelt werden. Die Krebszellen – auch die der Prostata – können über die eigentlichen Organgrenzen hinauswachsen und andere Organe infiltrieren (z.B. Darm oder Harnblase) oder gar in Körperregionen vorstossen, welche weit von der Prostata entfernt sind. Als Transportmittel benutzen sie Blut- und Lymphgefässe. An anderen Stellen des Körpers bilden sie dann so genannte Metastasen – also neue Tumoren bzw. Tumorableger. Häufig ist es möglich, den Krebs chirurgisch zu entfernen, allerdings wachsen die Tumoren in einigen Fällen nach (Rezidiv).

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Früherkennung von Hodenkrebs

Ziel und Zweck einer Hoden-Selbstuntersuchung ist das rechtzeitige Erkennen von Hodenkrebs. Zwar machen bösartige Hodentumore nur ein Prozent aller bösartigen Tumorarten bei männlichen Patienten aus, aber in der Altersgruppe der 20 bis 40-jährigen sind sie die am meisten vorkommenden bösartigen Tumore.

Zungenkrebs

Erfahren Sie mehr über Zungenkarzinom. Zungenkrebs ist ein bösartiger Tumor der Zungenzellen, der sogenannten Plattenepithelzellen. Deswegen wird auch häufig von Plattenepithelkarzinom gesprochen.

Chemotherapie bei Krebs

Im Film der Deutschen Krebshilfe erklären Experten, worin sich die unterschiedlichen Medikamente einer Chemotherapie unterscheiden, wie lange die Therapie dauert und wie die Nebenwirkungen gemildert werden können.

Mammakarzinom

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 60.000 Frauen neu an Brustkrebs. Bei frühzeitiger Entdeckung kleinerer Tumoren kann oftmals weniger ausgedehnt operiert werden und die medikamentöse Behandlung schonender erfolgen.